
Amrum
Fatih Akin erzählt die Kindheit von Hark Bohm: Eine persönliche und poetische Heimatgeschichte, deren Bilder die Weite der Nordseeinsel ebenso einfangen wie das Innenleben ihrer Charaktere.
Amrum, Frühjahr 1945. Seehundjagd, Fischen bei Nacht, Schuften auf dem Acker, nichts ist zu gefährlich oder zu mühsam für den 12-jährigen Nanning (Jasper Billerbeck), um seiner Mutter Hille (Laura Tonke) in den letzten Kriegstagen zu helfen, die Familie zu ernähren. Mit dem ersehnten Frieden kommen allerdings völlig neue Konflikte, und Nanning muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden. »Dieser Film war eine Mission, eine Reise in die Tiefen meiner ›Deutschen Seele‹. Vielleicht die letzte Lektion, die mich Meister Hark Bohm gelehrt hat: Das Kino bleibt ein ewiges Mysterium.» (Fatih Akin)


